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Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 08. Juli 2008 um 08:42

 

Skilager 2007



Unsere Skifahrt, welche vom 24.1. bis 1.2.2008 unter der Leitung von Herrn Schönauer, Herrn Ullsperger und Frau Antonczyk stattfand, führte uns nach Raas, ein sehr kleines Dorf in Südtirol.

 

 

 



 

Anfahrt: 24.01.

Am 24.01.war es endlich soweit. Die lang geplante und sehr ersehnte Skifahrt sollte beginnen. Wir trafen uns alle gegen 22 Uhr an der Schönefelder Chaussee Ecke Siriusstraße. Es regnete und alle Teilnehmer saßen mit ihren Elternteilen oder ihrer Fahrgemeinschaft im Auto, bis der Bus endlich mit kurzer Verspätung ankam.

Nach kurzem Durcheinander mit dem Gepäck nahmen wir alle gut gelaunt im Bus platz. Gegen 22:45 Uhr fuhr der Bus los. Die Nacht die wir im Bus verbrachten war nicht sehr erholsam, jedoch sollten wir am ersten Tag noch etwas Zeit zur Erholung bekommen.



 

 

Tag 1: 25.01.

Gegen 10 Uhr kamen wir bei unsrer Pension namens ’’Sonnenhof’’ an. Unsere Zimmer waren zu dem Zeitpunkt noch nicht bezugsfertig und deshalb bereiteten wir solange unsere skispezifischen Vorträge vor und vertrieben uns die Zeit mit Tischtennis und Kickern. Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen und schließlich konnten wir auf unsere Zimmer. Die restliche Zeit des Tages verbrachten wir damit uns häuslich in unseren Zimmern einzurichten, etwas Schlaf nachzuholen oder die, die das nicht brauchten, Tischtennis zu spielen.

Für jeden Tag gab es einen Tischdienst, der den Tisch decken und die anderen bedienen musste. So sollte pünktlich um 18 Uhr der Tisch gedeckt sein, damit wir anschließend mit unserer Theoriestunde beginnen konnten. Auch am ersten Tag hörten wir gleich einen Vortrag zum Thema FIS-Verhaltensregeln.


 

Tag 2: 26.01.

Pünktlich um 7:15 Uhr gab es Frühstück, das bedeutete für uns wir mussten schon gegen 6:30 aufstehen. Um 7:50 Uhr war dann Treffpunkt in voller Skimontur draußen vor dem Skiraum.

Gegen 8:30 kam unser Skibus, der uns heute zum Vals-Jochtal-Gebiet bringen sollte. Nach einer halbstündigen Fahrt kamen wir an und suchten dort den Skiverleih auf. Ein geringer Teil unserer Schüler besaß schon Ski, der Großteil musste sich welche ausleihen.

So ging es zum Anfang auf einen kleinen Hügel mit Tellerlift. Nach einer ausführlichen Erwärmung wollten Herr Schönauer und Herr Ullsperger unsere Skifahrkünste betrachten. Schließlich wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt, eine Anfängergruppe und 2 Gruppen für die Fortgeschrittene.

Heute wurden Übungen gemacht, um sich wieder an die Ski zu gewöhnen und damit unsere Lehrer einen weiteren Eindruck von eventuellen Defiziten oder Techikverbesserungen bekamen. Zur Mittagszeit fuhren wir mit der Gondel auf den Berg um auf der Baude zu essen. Noch zu erwähnen ist, dass wir spitzen Wetter hatten, mit blauem Himmel, fast ohne Wolken und mit strahlendem Sonnenschein.

Nach der ausführlichen Pause ging es weiter bis um 16:15 Uhr, da mussten wir dem Berg aufwiedersehen sagen und mit der Gondel oder, mit der Talfahrt runterfahren.

 

In der Pension angekommen ging das Gerangel um die Badzeiten los, wer, wann, wie lange ins Bad darf.

Das restliche Tagesprogramm bestand darin, dass es Abendessen gab und schließlich wieder eine Theoriestunde abgehalten wurde. Danach hatten wir noch ein wenig Zeit, Fern zu gucken oder Karten zu spielen.

 


 

Tag 3: 27.01.

Der Tag fing wie der gestrige an, 7:15 Uhr Frühstück, 7:50 Uhr Treffpunkt. Ein Blick aus dem Skiraum versetzte uns gleich einen Schock, tief-hängende Wolken und ein starker Wind.

Am Jochtal angekommen, der nächste Schock, die Gondel fuhr nicht auf den Berg. Wir jedoch wollten uns den Skispaß nicht verderben lassen und beschlossen auf dem kleinen Hügel unser Glück zu versuchen. Da lauerte auch schon der nächste Schock auf uns, der unterste Lift war ausgefallen. Herr Ullsperger und Herr Schönauer beschlossen, uns davon nicht unterkriegen zu lassen, einfach hoch zu laufen!!!!!!!!!! Ohne großes Meckern schulterten wir unsere Ski und fingen an mit der Besteigung. Nach knapp 30 bis 45 Minuten waren wir versammelt an dem 2. Lift, der funktionierte. Während wir uns kurz ausruhten von dem Marsch mussten wir mit Erstaunen mit ansehen wie der ausgefallene Lift sich langsam wieder in Bewegung setzte. Nach ein bis zwei Abfahrten, beschlossen wir, dass es bei dem Wind keinen großen Sinn hat weiter zu fahren. So wurde es uns freigestellt ob wir fahren oder uns doch lieber auf die Baude setzen möchten. Das Problem war, dass wir bis um 17:00 Uhr warten mussten, da dort erst der Bus zu unserer Pension fährt. Das war für uns auch kein Problem und so verbrachten einige von uns die Zeit im Kinderparadies. Ja richtig, im Kinderparadies.

Als wir dann an wieder in der Pension Sonnenhof waren folgte das übliche Abendprogramm.


 

Tag 4: 28.01.

An diesem Tag durften wir etwas länger schlafen und es gab erst um 8:15 Frühstück und um 8:50 war Treffpunkt vor dem Skiraum. Heute ging es zum Gitschberg, das Wetter hatte sich auch wieder gebessert und wir konnten uns über strahlenden Sonnenschein freuen. Der Kurs der Fortgeschrittenen übte die für die Prüfung wichtigen Komponenten, wie z.B. den Stoppschwung, den Umsteiger aus der Bergstemme und den Grundschwung. Dabei konnten große Lernerfolge verzeichnet werden, da sich auch die Lehrer die Zeit nahmen um sich jeden Schüler anzusehen und ihm Ratschläge zu geben. So haben wir gelernt dass die Vorlage sehr wichtig ist, sowie die Vertikalbewegung des Körpers. Der Anfängerkurs hatte an den vorherigen Tagen mit Frau Antonczyk den Pflugbogen geübt und machte nun die ersten Schritte zum Grundschwung.

An diesem Abend machten sich Herr Schönauer und Herr Ullsperger, mit einem Lächeln im Gesicht, auf den Weg den Briefkasten zu suchen, welches zu unserer Verwunderung ca. zwei Stunden dauerte. Aus diesem Grund versammelten wir uns alle auf einem Zimmer und spielten Karten, hörten Musik und warteten bis unsere Lehrer wieder da waren.


 

Tag 5: 29.01.

Heute machten wir uns wieder schon um 7:50 Uhr los zum Gitschberg. Wir konnten uns freuen, dass wir immer mit einer anderen Gruppe zusammen im Bus waren und so kam es dazu, dass manche von uns 30 Minuten im Bus stehen mussten. Wir ließen uns den Spaß dadurch aber nicht verderben und fuhren wieder bei schönem Wetter auf den Berg. Heute wurden wieder einige Proben für die Prüfung gemacht und danach durften wir in kleinen Gruppen, ohne Lehrer, den Berg erobern. Einige nutzten auch heute die Mittagspause, um sich etwas länger von den anstrengenden Tagen zu erholen und setzten sich in die Sonne.

Der heutige Abend sollte etwas spektakulärer verlaufen als sonst. Heute begann um 20 Uhr auf der Bergstation Jochtal der ’’Tanz der Vampire’’ und wir alle sollten hingehen. Herr Ullsperger und Herr Schönauer waren natürlich auch dabei. Wir alle staunten nicht schlecht, als wir sahen, wie Herr Ullsperger gleich zu Beginn auf den Tisch stieg und über zwei weitere rüber sprang. Im weiteren Verlauf zeigte er, was er für ein Tanzbär ist, auch Herr Schönauer ließ sich ab und zu im Getümmel blicken. Um 12 Uhr war dann Zapfenstreich für uns und wir fuhren gut gelaunt und singend wieder ins Tal runter. Auch während der Busfahrt zur Pension konnten es sich manche nicht nehmen lassen und sangen dort munter weiter, bis die Stimme fast versagte.


 

 

 

Tag 6: 30.01.

Trotz dieser kurzen Nacht ging es heute wieder um 8:30 mit dem Bus los. Heute wollten wir einen Abstecher nach Plose, ein weiteres Skigebiet, machen. Das Wetter spielte aber diesmal wieder nicht mit, es war zu nebelig und deswegen konnten wir nur ein bis zwei verschiedene Pisten fahren, die in das Tal runter führten.

Nach unserem letzten Skitag vor der praktischen Prüfung hörten wir unseren letzten Vortrag. Danach bekamen wir nochmal 10-15 Minuten Zeit um alles was wir in den letzten Tagen gehört und gelernt hatten zu verinnerlichen. Nun sollte nämlich die Theorieprüfung folgen. Diese wurde größten Teils auch souverän gemeistert.


 

 

Tag 7: 31.01.

Nun war es endlich soweit, Praxisprüfung!!!! Die Prüfung sollte im Skigebiet Jochtal stattfinden. Die Anspannung von uns allen war deutlich zu spüren, wir wussten aber was wir gelernt haben und wollten dies auch so gut wie nur möglich umsetzen. Die Abfahrtszeit zum Berg war dieselbe wie gestern. Bevor wir mit der Prüfung begannen, durften wir noch zwei Abfahrten fahren um etwas lockerer zu werden. Dann ging sie für die Fortgeschrittenen los, zuerst sollte jeder einzeln einen Umsteiger vorzeigen und mit einem Stoppschwung enden. Bei der zweiten Fahrt war dann das parallele Grundschwingen an der Reihe, die Schwünge sollten erst größer und dann kleiner sein, schließlich sollte wieder mit einem Stoppschwung beendet werden.

Als wir alle durch waren fiel uns ein großer Stein vom Herzen. Die restliche Zeit durften wir wieder in kleinen Gruppen fahren. Ca. 16:15 war es als wir die Talfahrt runter fuhren um im Tal die Ski wieder zurück zugeben.

Am Ende waren alle sehr erleichtert, dass sich niemand ernsthaft verletzt hatte.

Am Abend mussten wir dann unsere Sachen zusammenpacken, da es am nächsten Morgen pünktlich losgehen sollte.


 

 

Abreisetag: 01.02.

Gegen 8:30 sollte unser Bus kommen und uns abholen. Natürlich waren wir alle schon viel früher fertig und hatten noch ein wenig Zeit zum Kickern. Als der Bus kam, ging das übliche Gewusel los, Gepäck einladen, Ski verstauen und Sitzplätze suchen. Als wir alle saßen ergriff Herr Schönauer noch mal das Wort und äußerte seine Zufriedenheit über uns und wie viel Spaß es gemacht hat mit uns Ski zufahren.

So begann eine unspektakuläre Rückfahrt nach Berlin, wo wir gegen 20:00 Uhr ankamen.


Hier ein Paar Bilder von unseren tollen Lehrern:
Hier ein Paar Bilder von der Schülerschafft:

 



Abschließend möchte ich sagen, dass diese Fahrt ein voller Erfolg war und nur weiter zu empfehlen ist. Außerdem ist die Umsetzung durch Herrn Schönauer, Herrn Ullsperger und Frau Antonczyk hervorzuheben, die sehr engagiert und immer für einen Spaß zu haben waren.

 

 

Geschrieben von Thomas Klein , editiert von Florian Schwartze

 

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, 19. August 2008 um 21:13 )